Fast unbemerkt vollzieht sich im deutschen Stromnetz eine Revolution. Die Gesamtkapazität aller Batteriegroßspeicher könnte um den Faktor 27 wachsen – und damit das Stromsystem verändern.
Zumindest was Angebot und Nachfrage angeht…
Z. B. die rasante technische Entwicklung der Erneuerbareninfolge des Ausbaus von PV und Windkraft seit der ersten Rot-Grünen Legislaturperiode hätte ohne die Einspeisevergütung auch erst Jahrzehnte später stattgefunden. Und wo wären dir privaten Batteriehersteller heute ohne die Jahrzehntelange weltweite öffentlichkeit finanzierte Grundlagenforschung. Es gibt halt bestimmte Schwellenwerte der nahenden Wirtschaftlichkeit einer Technologie, bevor die überschritten sind, gibt es auch keine privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung in diese Sache. Oder nur sehr kleine… Und selbst dann regelt der Markt noch lange keine sozialen oder ökologischen Belange zufriedenstellend. Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln, weil ein paar Ideologen beschließen, einen Aufpreis für klimafreundliche Produkte zu zahlen und das irgendwann viele tun. Dass Erneuerbare und Akkus im Vergleich zu Konventionellen so billig sind und der Markt hier regeln kann, ist ein bisschen Glück (hätte ja auch teurer sein können in Relation) und Jahrzehntelange außermarktliche Vorarbeit (und vielleicht ein paar ideologische KonsumentInnen)
Aber tbh ich bin selbst überrascht, dass in D sie Regierung so grottig ist und im Gegenzug Akkus und Erneuerbare so billig, dass der Markt so langsam einfach die dekarbonisierung zackig vorantreibt, obwohl die Regierung dagegen arbeitet (ich würde sogar unerstellen aktiv, aber wer eeißt das schon).
Das gleiche zieht bei E Mobität und so laaangsam auch bei Wärme… Hier macht mir der Markt echt Hoffnung
Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln,
Klimakrise hätte sich mit echter CO2 Steuer regeln lassen. Statt Ausnahmen zu verschenken hätte man einfach das schädliche Gut wirklich teuer machen müssen. Wenn man das in den 70ern schon gemacht hätte, hätten wir damals schon Elektroautos gehabt.
Subventionen wie die Einspeisevergütung sind ein akzeptables Mittel der Politik, um einen Markt zu steuern. Von sich aus werden Märkte von Monopolen dominiert. Der Staat muss lenkend eingreifen um Wettbewerb zu fördern.
Forschung kann man auch marktwirtschaftlich denken. Die Bürger kaufen Fortschritt, indem sie für Forschung bezahlen. Allerdings ist es gefährlich, wenn Forschung die Ziele nicht mehr selber festlegen kann.
Das stimmt, ich verstehe die Aussage “der Markt regelt das” halt als so, dass "der Markt Ohne staatliche Eingriffe (wie du sie beschreibtst) regelt. "
Privat finanzierte Forschung ist ja jederzeit möglich, ich glaube nur, dass die Bereitschaft, da nennenswerte Summen reinzustecken, bei vielen (auch bei reicheren Leuten) eher begrenzt ist. Gut in den USA baut man ja viel auf das “Charity-Konzept”, aber ob das flächendeckend öffentlich finanzierte Forschung in großer Masse ersetzen könnte für Bereiche, absehbar keinen wirklichen Gewinn abwerfen, wär ich mir nicht so sicher, hab dazu aber auch noch nie Zahlen gesehen wie viel Charity in Staaten mit weniger Steuern im Vergleich zu Staatsausgaben in Staaten mit hoher Steuerlast in ähnliche Bereiche fließt.
Private Grundlagenforschung ist wie private CO2 Steuer, das kann man sich im Wettbewerb nicht leisten. Desswegen muss der Staat das über Steuern finanzieren.
Ohne Monopole hat kein Unternehmen genug Profite um Charityforschung zu betreiben.
Forschung kann man auch marktwirtschaftlich denken. Die Bürger kaufen Fortschritt, indem sie für Forschung bezahlen.
Ah ich hatte deinen Satz falsch verstanden, du meintest damit steuerfinanzierte Forschung und nicht privat finanzierte Forschung… hab dann maybe bisschen am Thema vorbeigeredet
Zumindest was Angebot und Nachfrage angeht… Z. B. die rasante technische Entwicklung der Erneuerbareninfolge des Ausbaus von PV und Windkraft seit der ersten Rot-Grünen Legislaturperiode hätte ohne die Einspeisevergütung auch erst Jahrzehnte später stattgefunden. Und wo wären dir privaten Batteriehersteller heute ohne die Jahrzehntelange weltweite öffentlichkeit finanzierte Grundlagenforschung. Es gibt halt bestimmte Schwellenwerte der nahenden Wirtschaftlichkeit einer Technologie, bevor die überschritten sind, gibt es auch keine privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung in diese Sache. Oder nur sehr kleine… Und selbst dann regelt der Markt noch lange keine sozialen oder ökologischen Belange zufriedenstellend. Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln, weil ein paar Ideologen beschließen, einen Aufpreis für klimafreundliche Produkte zu zahlen und das irgendwann viele tun. Dass Erneuerbare und Akkus im Vergleich zu Konventionellen so billig sind und der Markt hier regeln kann, ist ein bisschen Glück (hätte ja auch teurer sein können in Relation) und Jahrzehntelange außermarktliche Vorarbeit (und vielleicht ein paar ideologische KonsumentInnen)
Aber tbh ich bin selbst überrascht, dass in D sie Regierung so grottig ist und im Gegenzug Akkus und Erneuerbare so billig, dass der Markt so langsam einfach die dekarbonisierung zackig vorantreibt, obwohl die Regierung dagegen arbeitet (ich würde sogar unerstellen aktiv, aber wer eeißt das schon). Das gleiche zieht bei E Mobität und so laaangsam auch bei Wärme… Hier macht mir der Markt echt Hoffnung
Klimakrise hätte sich mit echter CO2 Steuer regeln lassen. Statt Ausnahmen zu verschenken hätte man einfach das schädliche Gut wirklich teuer machen müssen. Wenn man das in den 70ern schon gemacht hätte, hätten wir damals schon Elektroautos gehabt.
Subventionen wie die Einspeisevergütung sind ein akzeptables Mittel der Politik, um einen Markt zu steuern. Von sich aus werden Märkte von Monopolen dominiert. Der Staat muss lenkend eingreifen um Wettbewerb zu fördern.
Forschung kann man auch marktwirtschaftlich denken. Die Bürger kaufen Fortschritt, indem sie für Forschung bezahlen. Allerdings ist es gefährlich, wenn Forschung die Ziele nicht mehr selber festlegen kann.
Das stimmt, ich verstehe die Aussage “der Markt regelt das” halt als so, dass "der Markt Ohne staatliche Eingriffe (wie du sie beschreibtst) regelt. " Privat finanzierte Forschung ist ja jederzeit möglich, ich glaube nur, dass die Bereitschaft, da nennenswerte Summen reinzustecken, bei vielen (auch bei reicheren Leuten) eher begrenzt ist. Gut in den USA baut man ja viel auf das “Charity-Konzept”, aber ob das flächendeckend öffentlich finanzierte Forschung in großer Masse ersetzen könnte für Bereiche, absehbar keinen wirklichen Gewinn abwerfen, wär ich mir nicht so sicher, hab dazu aber auch noch nie Zahlen gesehen wie viel Charity in Staaten mit weniger Steuern im Vergleich zu Staatsausgaben in Staaten mit hoher Steuerlast in ähnliche Bereiche fließt.
Private Grundlagenforschung ist wie private CO2 Steuer, das kann man sich im Wettbewerb nicht leisten. Desswegen muss der Staat das über Steuern finanzieren.
Ohne Monopole hat kein Unternehmen genug Profite um Charityforschung zu betreiben.
Ah ich hatte deinen Satz falsch verstanden, du meintest damit steuerfinanzierte Forschung und nicht privat finanzierte Forschung… hab dann maybe bisschen am Thema vorbeigeredet