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Cake day: October 29th, 2024

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  • Die Trennung von Jagd und Hege wäre nicht ethischer. Das habe ich auch nie gesagt.
    Es ist weniger ethisch heuchlerisch, Tiere zu versorgen und das dann zu veröffentlichen, wenn man nicht nur die Absicht verfolgt sie danach zu jagen, sondern sich zumindest generell um die Tiere kümmert.

    Wenn wir von Ethik sprechen finde ich sowohl die Hobbyjagd als auch Zoos nicht ethisch vertretbar (PETA zu Jagd und Zoos)

    Bei der Ethik geht es nicht um das Interesse am Tier, sondern ob das Tier dafür leidet. Einsperren, Töten, Qualzucht, nicht artgerechte Haltung sind aus meiner Sicht alle nicht ethisch vertretbar. Die Haustierhaltung kann z.B. für den Menschen mit Interesse an Gesellschaft / Liebe für das Tier gut sein, wenn das Tier gut versorgt ist und keine Qualzucht unterstützt wird


  • Während Förster und Jagdpächter (wie ich eben gelernt habe) sich um die Verwaltung des Wildes kümmern (schließt ja auch Jagd mit ein) enthält die Gesamtheit der Jäger auch diejenigen, denen lediglich am Vergnügen der Jagd gelegen ist. Vielleicht ist es zu allgemein betrachtet, aber Jäger und Jagdverein schließt für mich auch diejenigen ein, die sich zwar an die (gesetzlichen) Regeln zur Jagd halten aber keine Empathie für die Tiere haben und deshalb auch weniger bis nicht auf das Leiden, das sie verursachen können, achten.
    Diese Tiere dann mit Wasser zu versorgen und sich damit zu rühmen sie gerettet zu haben nur um sie später in Teilen zum Leiden zu zwingen ist für mich moralische Heuchelei (ethisch wäre hier vermutlich das bessere Wort gewesen).
    Nur um es gesagt zu haben: Ich beziehe das explizit nicht auf die Gesamtheit aller Jäger. Insbesondere muss es sich nicht auf die beteiligten Jäger beziehen.
    TL;DR: Die Gruppe “Jäger” beinhaltet Leute mit reinem Eigeninteresse, für die Gruppe “Förster” ist die Erhaltung / Verwaltung die Aufgabe. Damit ist Tiere retten und das öffentlich teilen für Jäger als Gruppe aus meiner Sicht wahrscheinlicher / mehr ethisch heuchlerisch als für Förster.


  • Ich habe nie von wirtschaftlicher Rentabilität gesprochen. Ethische Bedenken gehen nicht immer mit Umsetzbarkeit einher, insbesondere im kleineren Maßstab. Trotzdem finde ich es wichtig auf die Eingangsfrage die ja auf “Wer kümmert sich um die Tiere bei Dürre?” hinausläuft eine aus meiner Sicht ethische bessere Antwort als “Diejenigen, die ein Interesse daran haben sie zu jagen” zu geben.
    Ich habe explizit schon beigeschrieben, dass Förster auch häufig Jäger sind, was eine Mitgliedschaft in einem Jagdverein nicht ausschließt.

    Danke für die Aufklärung, bin nicht so tief im Thema drin, dass ich die Unterscheidung Förster Jagdpächter und deren Aufgabengebiete sowie Bezahlung gewusst hätte

















  • More important than ever: media literacy (and critical thinking).
    While it seems the theory and application is taught in school nowadays, i think it’s mostly about keeping the critical thinking going every time you hear news or any information especially from friends and family.
    We tend to believe stupid things if people we trust tell us. And if you have the foundations of critical thinking since your childhood it’s much easier to accept that your thinking is / was wrong and change it. There are enough people whose mind can’t be changed even with evidence or good reasoning.

    Talking with children about why something is communicated the way it is, which parts can be trusted and which not, which problems it has and so on is very important. And especially not focusing on your own political / moral / religious view in those situations. You love religion X? Don’t believe everything they say just because of that. You hate political party Y? Don’t think everything they say is automatically a lie just because of that.