

Während Förster und Jagdpächter (wie ich eben gelernt habe) sich um die Verwaltung des Wildes kümmern (schließt ja auch Jagd mit ein) enthält die Gesamtheit der Jäger auch diejenigen, denen lediglich am Vergnügen der Jagd gelegen ist. Vielleicht ist es zu allgemein betrachtet, aber Jäger und Jagdverein schließt für mich auch diejenigen ein, die sich zwar an die (gesetzlichen) Regeln zur Jagd halten aber keine Empathie für die Tiere haben und deshalb auch weniger bis nicht auf das Leiden, das sie verursachen können, achten.
Diese Tiere dann mit Wasser zu versorgen und sich damit zu rühmen sie gerettet zu haben nur um sie später in Teilen zum Leiden zu zwingen ist für mich moralische Heuchelei (ethisch wäre hier vermutlich das bessere Wort gewesen).
Nur um es gesagt zu haben: Ich beziehe das explizit nicht auf die Gesamtheit aller Jäger. Insbesondere muss es sich nicht auf die beteiligten Jäger beziehen.
TL;DR: Die Gruppe “Jäger” beinhaltet Leute mit reinem Eigeninteresse, für die Gruppe “Förster” ist die Erhaltung / Verwaltung die Aufgabe. Damit ist Tiere retten und das öffentlich teilen für Jäger als Gruppe aus meiner Sicht wahrscheinlicher / mehr ethisch heuchlerisch als für Förster.




Die Trennung von Jagd und Hege wäre nicht ethischer. Das habe ich auch nie gesagt.
Es ist weniger ethisch heuchlerisch, Tiere zu versorgen und das dann zu veröffentlichen, wenn man nicht nur die Absicht verfolgt sie danach zu jagen, sondern sich zumindest generell um die Tiere kümmert.
Wenn wir von Ethik sprechen finde ich sowohl die Hobbyjagd als auch Zoos nicht ethisch vertretbar (PETA zu Jagd und Zoos)
Bei der Ethik geht es nicht um das Interesse am Tier, sondern ob das Tier dafür leidet. Einsperren, Töten, Qualzucht, nicht artgerechte Haltung sind aus meiner Sicht alle nicht ethisch vertretbar. Die Haustierhaltung kann z.B. für den Menschen mit Interesse an Gesellschaft / Liebe für das Tier gut sein, wenn das Tier gut versorgt ist und keine Qualzucht unterstützt wird