also ich schreib das jetzt einfach mal weil jemand muss den ersten schritt machen.
die stärke des internets liegt langfristig darin, durch mathematische planung neue ideen aufzuwerfen. für so dinge wie nachrichten ist das internet eher ungeeignet, weil es zu viel manipulationsmöglichkeit durch unverhältnismäßige berichterstattung gibt. klassisches beispiel: es gibt 100 straftaten, 30 davon werden berichtet weil sie von ausländern begangen werden. --> verfälscht die meinung weil es selektive berichterstattung ist. gibt viele beispiele dazu. was im internet allerdings gut geht ist meinungen austauschen die logisch nachvollziehbar sind. also argumente anstatt fakten.
im wesentlichen läuft das dann darauf hinaus, dass man mehr über die denkweisen und muster der politik redet als über die quantitative personalpolitik. also anstatt “söder-bashing” wäre das dann z.b. eine diskussion über die vor- und nachteile des fleischkonsums. also was die mittelalterliche philosophie als “theologie” aufgefasst hat. (logik / politik). was das mit “geopolitik” zu tun hat, erkläre ich in einem späteren post im detail; die denkweisen dort sind sehr ähnlich.


wir brauchen besseres lobbying. lobbying kommt derzeit nur von seiten der konzerne die nicht wirklich das wohlergehen der menschen im auge haben. wir müssen eigene vorschläge schreiben und dazu braucht es diskussion.
Bei wie vielen Vereinen die politisch arbeiten biste so Mitglied?
leider derzeit gar keinem. liegt auch daran dass ich derzeit eben nen verein suche.
Gibt ja doch ein paar. CCC. Gesellschaft für Freiheitsrechte. Finanzwende.
Das ist so nicht richtig. Lobbyismus ist ein gutes Mittel, als Verein, Minderheit, Randgruppe oder exotische Interessensvertretung eine Stimme in der Politik zu erlangen. Das Problem ist nur, dass der gleiche Kanal natürlich auch den Konzernen bereitsteht, aber gleichzeitig die Politiker ihre Connections privatwirtschaftlich versilbern können, entweder im oder nach dem Amt.
Vorschläge sind da, auch genügend Zusammenschlüsse. Was fehlt, sind Menschen, die sich dem aktiv anschließen und was tun.
Zwei Fragen dazu: in welchen Vereinen bist du aktiv tätig? Wie viele Politiker egal auf welcher Ebene hast du in den letzten fünf Jahren wegen deiner Anliegen kontaktiert?
Sollte die Summe der Antworten gegen null streben, dann wäre das das Instrument, was zu tun, nicht auf einer verhältnismäßig kleinen Plattform im Internet willkürliche Diskussionen mit dem Ziel einer allumfassenden Weltstrategie anstoßen.
derzeit zwei. eine schwierigkeit besteht für mich darin, einen guten überblick darüber zu erlangen welche vereine es gibt und mit welchen themen sie sich beschäftigen. ich habe das gefühl im dunkeln zu stochern weil die gesellschaft nicht ausreichend vernetzt ist. darum denke ich, dass so etwas wie ein webring fürs irl braucht.
Aber das hat sich doch (leider) nicht mal im (damals noch nicht kommerzialisierten) Internet durchgesetzt.
Und du glaubst, dass unsere kleine Nische des Internets von den richtigen Leuten gelesen wird, die dann auxh noch glauben, wir hätten irgendeinen Hebel oder Einfluss, der mit VW, Microsoft, RWE oder so vergleichbar wäre?
Die Diskussionen führen wir doch schon. In den Kommentarspalten unter den Nachrichtenpoats, in denen über die dazugehörigen Probleme berichtet wird.